Sie koordinieren Kaffeefilter, Kuscheldecken & Co.

Zartes Grün, wohin das Auge schaut. Endlich geht die Picknicksaison wieder los! „Eine richtig gute Zeit, um bei unseren Kunden zu punkten. Denn niemand ist kompetenter in Sachen Lebensmittel als EDEKA“, da ist sich Fabrizio Tenace sicher. „Bei uns bekommen die Kunden beispielsweise frisches, regionales Gemüse!“ Und um daraus einen Salat zubereiten zu können, benötigen sie auch hochwertige Brettchen und Messer. „Und, ganz wichtig: Salatschüsseln. Da kommen wir mit unserer Eigenmarke ,EDEKA zuhause’ ins Spiel“, so der Vertriebskoordinator. „Denn ohne Salatschüssel und ohne Messer gibt es keinen Salat.“

Fabrizio Tenace kümmert sich um Steuerung und Weiterentwicklung des Nonfood-Geschäfts. Also alles das, was nicht essbar ist. „Mit EDEKA durchs Jahr“ bedeutet für ihn, „unseren Kunden für jede Gelegenheit funktionale Produkte von sehr guter Qualität anzubieten.“

„Ohne Salatschüssel und ohne Messer gibt es keinen Salat.“

Fabrizio Tenace

Fabrizio Tenace

Claudia Pierro

Vom Salzstreuer bis zum Poloshirt. Die Fachfrau für Textilien bei der EDEKA Minden-Hannover heißt Claudia Pierro. Gemeinsam mit Fabrizio Tenace bildet sie die Doppelspitze bei der Koordination des Nonfood-Geschäfts. „Im Segment für Kleidung ist unseren Kunden ein optimales Preis-Leistungs-verhältnis wichtig“, berichtet Claudia Pierro. Hier hat EDEKA mit „Drifter“ und „Just for you“ mehrere Eigenmarken im Rennen. „Unsere Kunden erwarten aber auch von uns, dass wir Artikel in die Märkte bringen, die auf das Thema ,Nachhaltigkeit’ einzahlen.“ Deshalb ist EDEKA Mitglied des Bündnisses für nachhaltige Textilien. Und die Produktionsstätten für textile EDEKA-Eigenmarken sind nach den Kriterien der Business Social Compliance Initiative für faire Arbeitsbedingungen zertifiziert.

Verantwortungsvoll handeln – die „Aktion NP hilft!“

 „Es gibt einige Geschichten, bei denen ich Gänsehaut bekomme.“

Dietmar Arlinghaus

Von April bis Juni läuft sie, die Bewerbungsphase für die „Aktion NP hilft!“. Und im Juni folgt dann die Auswahl der Projekte, die unterstützt werden sollen. „Es gibt einige Geschichten“, berichtet Dietmar Arlinghaus, „bei denen ich Gänsehaut bekomme.“ Arlinghaus sitzt als Geschäftsführer der EDEKA-Discounttochter NP im Auswahlgremium für die „Aktion NP hilft!“. „Da ist zum Beispiel der kleine Junge, der im Rollstuhl sitzt und sich nicht bewegen kann. Das nimmt einen schon mit, wenn die Eltern einen anschreiben und um Hilfe bitten“, erinnert er sich. „Wir haben die Familie mit 1.000 Euro unterstützt, um ihr neue Perspektiven zu eröffnen.“

Eines von zwölf Projekten, die jeweils im Verlauf eines Jahres mit diesem gleichbleibenden Betrag gefördert werden. Dabei kann es sich um Kindergärten, Vereine, aber auch Einzelpersonen handeln. Seit 2015 gibt es das Prinzip der „Aktion NP hilft!“. Die Idee dahinter erklärt Dietmar Arlinghaus so: „Wir verstehen uns als preiswerter Nahversorger. Uns liegt das Wohl unserer Kunden am Herzen, deshalb engagieren wir uns auf regionaler und lokaler Ebene für ein funktionierendes soziales Miteinander.“ Das Motto „Tue Gutes und sprich darüber“ begleitet jedes der ausgewählten Projekte. Denn: „Wer sich bei uns bewirbt, möchte seine Geschichte auch in die Öffentlichkeit tragen“, so Arlinghaus. Für den Diplom-Kaufmann, der seit Anfang 2014 für NP aktiv ist und seit etwa einem Jahr die Geschäftsentwicklung verantwortet, ein stimmiges Konzept: „Wir leben verantwortungsvollen Handel im direkten Dialog mit unseren Kunden.“ Jedes eingereichte Projekt wird im Rahmen des Auswahlverfahrens geprüft. „Wir geben den Bewerbern grundsätzlich erstmal keinen Rahmen vor“, erklärt Arlinghaus. „Sie müssen nur selbst aktiv werden.“

Ein Gremium stimmt später darüber ab, welches Projekt im Rahmen der „Aktion NP hilft!“ gefördert wird. Dieses setzt sich aus Betriebsräten, NP-Mitarbeitern und -Führungskräften zusammen. Die inhaltliche Bandbreite reicht vom grünen Klassenzimmer unter freiem Himmel über die Unterstützung von Menschen in Notsituationen bis hin zu neuem Material für Puppenspielgruppen. „2018 haben wir insgesamt 400 Bewerbungen erhalten“, weiß Dietmar Arlinghaus. Die bislang höchste Quote.

Vergangenes Jahr wurde erstmals auf die Auswahl im Gremium verzichtet. „3.000 Kunden stimmten online darüber ab, welches Projekt dabei sein soll.“ Ein weiteres Novum steht noch auf dem „NP hilft!“-Plan: Ehrenamtliches Engagement wird immer seltener. Darauf geht die Aktion als zusätzliche Maßnahme mit ihrer Arbeit ein. Dietmar Arlinghaus freut sich schon: „Am 5. Dezember ist ,Tag des Ehrenamtes’. Dann werden wir zehn Menschen auszeichnen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen.“