Einmal volltanken, bitte!

Jeden Morgen füllt Karsten Scheffler 200 Liter frische Milch in den Milchautomaten im EDEKA Center Halle an der Saale. Im August, zum Start ins neue Schuljahr, trinken gerade Kinder viel frische Milch und nehmen sie auch gern mit auf den Schulhof. Zum Glück hat Scheffler jede Menge davon! Der Landwirt vom Gut Bösenburg aus Gerbstedt liefert an sechs Tagen in der Woche direkt in den Markt – exklusiv für die EDEKA Minden-Hannover. Und das bereits seit knapp drei Jahren. „2016 standen die Milchpreise massiv unter Druck“, erinnert sich Anett Grey. Das Thema war in den Medien omnipräsent, was zum Erfolg der Automaten-Idee beitrug. „Karsten Scheffler musste damals zweimal täglich vorbeischauen, um den Milchtank aufzufüllen“, so die Vertriebsfrau mit dem Spezialthema „Regionalität Sachsen-Anhalt“ weiter.

Heute hätten sich die Absatzmengen stabilisiert und es sei ein fester Stammkundenkreis entstanden. Die lokal genutzten Milchautomaten bringen verschiedene Vorteile mit sich. Der wichtigste: die direkte Unterstützung lokaler Landwirte, da der Mehrerlös direkt dem Landwirt zugute kommt. Natürlich profitieren auch die Kunden des EDEKA Center in der Saalestadt. „Sie erhalten ein ultrafrisches Produkt direkt vom Erzeuger aus der Umgebung. Das schafft Vertrauen“, weiß Anett Grey. „Und Discounter bieten diesen Nachbarschaftsservice ganz sicher nicht!“ Zudem würden aufgrund kurzer Transportwege geringere CO2-Emissionen entstehen. Ein klares Plus für die Umwelt. Der Weg vom Euter in den Automaten, er ist bestens durchgeplant: Nach dem Melken der Kuh filtert Scheffler die Milch zunächst. Dann fließt sie in den Rohmilchtank und wird auf vier Grad Celsius abgekühlt. Umgehend pasteurisiert der Landwirt die vorher festgelegte Menge Rohmilch, um eventuelle Keime abzutöten. Das bedeutet, die Rohmilch wird 15 bis 20 Sekunden auf 72 Grad erhitzt und dann sofort wieder auf die Lagertemperatur von vier Grad runtergekühlt. Der natürliche Rahm und der frische Milchgeschmack bleiben erhalten. Nun kommt die Frischmilch in den 200-Liter-Tank, der per Kühlfahrzeug ins EDEKA Center Halle transportiert wird. „Ich stehe regelmäßig in Kontakt mit Landwirten und Märkten, um die Rückmeldungen zur Kundenakzeptanz und die Ergebnisse unserer Milchautomaten zu sammeln.“ Ziel von Anett Grey ist es, gemeinsam mit Landwirten und EDEKA-Kaufleuten dieses Projekt immer attraktiver für die Endverbraucher zu machen. Derzeit gibt es über 30 vergleichbare Milchautomaten in EDEKA-Märkten im Geschäftsgebiet der Mindener, die von verschiedenen Milchbauern befüllt werden.

Und Karsten Scheffler? Aktuell tüftelt der umtriebige Landwirt an einer neuen, nachhaltigen und leichteren Verpackung für seine leckere Frischmilch. Bei EDEKA wird diese natürlich zuerst vorgestellt.

 „Sie erhalten ein ultrafrisches Produkt direkt vom Erzeuger aus der Umgebung. Das schafft Vertrauen.“

Anett Grey

Sommerzeit, Ferienzeit, „Blüte-Zeit“

 „Die Nachfrage nach Naturkosmetik ist stetig wachsend.“

Sabrina Göß

Sabrina Göß

Gundula Böger-Heidenreich

Der Juli und August gelten für die meisten Menschen als Hauptferienzeit. „In diesem Zeitraum werden naturgemäß alle Produkte rund um das Thema Sonne und Pflege besonders stark nachgefragt“, berichtet Gundula Böger-Heidenreich, Abteilungsleiterin im Einkauf für Drogerieartikel. Sonnenmilch und -cremes, insbesondere auch der EDEKA-Eigenmarke „elkos“, Bodylotions – gern in Reisegrößen –, aber auch Duschartikel und Seifen werden stark nachgefragt. „Sonnenschutz wird jedes Jahr in puncto UV-Schutz weiterentwickelt. Das Segment „Kosmetik-Körperpflege“ lebt von Neuheiten und ist sehr trendgetrieben. Wachstumstreiber sind neben der Naturkosmetik auch conveniente Artikel wie z. B. Gesichtsmasken und Produkte mit speziellen Pflegekomponenten“, erläutert Böger-Heidenreich, die seit 1981 bei der EDEKA Minden-Hannover ist.

Speziell die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten, z. B. aluminumsalzfreien Deos oder mikroplastikfreien bzw. veganen Erzeugnissen, spiegelt das steigende Verantwortungsbewusstsein der Endverbraucher im Hinblick auf Natur und Umwelt wider.

Kollegin Sabrina Göß im Vertrieb, Spartenleiterin Drogerie, bildet die Schnittstelle zwischen Einkauf und Einzelhandel. Sie hilft unter anderem bei Fragen zur neuen EDEKA-exklusiven Naturkosmetikmarke „Blüte-Zeit“ weiter. Diese Natrue zertifizierten, veganen Produkte, die ausnahmslos in Deutschland hergestellt werden, kommen im EDEKA-Einzelhandel sehr gut an. „Die Nachfrage nach Naturkosmetik ist stetig wachsend“, bestätigt Göß.